Schulung „sichere Beförderung von Rollstuhlnutzerinnen und Rollstuhlnutzern in Fahrzeugen“ im AWO Seniorenzentrum Recklinghausen

22.10.2018

Die sachgerechte und sichere Beförderung von Rollstuhlfahrenden war der Inhalt einer Schulung, an welcher insgesamt 12 Haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende der AWO sowie dem Verein Nachbarschaftshilfe e.V. teilgenommen haben.
Helmut Scholtz vom AWO-Quartiersprojekt „Wir im Paulusviertel“ hatte diese Qualifizierung organisiert. „Zur Sicherstellung der gesellschaftlichen Teilhabe von Rollstuhlnutzenden ist es ganz wichtig, dass die begleitenden Mitarbeitenden den Transport sicher und sachgerecht durchführen können.“, erklärt der Quartiersmanager die Hintergründe für diese Schulung.
Patrick Muser und Axel Görgens vom Rollstuhlsportverband führten zunächst in die theoretischen Grundlagen ein und erläuterten die Vorgaben der DIN 75078. Veranschaulicht wurde dies anhand von Unfällen. Bei diesen zum Teil leider sehr dramatischen Vorfällen waren durch unsachgemäße Sicherung die Rollstuhlfahrenden zu Schaden gekommen.
Nach der Mittagspause wurde es praktisch und jeder Teilnehmende konnte die Sicherung im bereitgestellten Fahrzeug der AWO an verschiedenen Rollstuhltypen erproben.
„Diese Schulung, welche von der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege gefördert wird, soll neben der Vermittlung von Fachwissen vor allem auch für die Situation der Rollstuhlfahrenden sensibilisieren.“, so Dozent Axel Görgens.
Ganz wichtige Regel bei der Beförderung ist es, zunächst zu schauen, ob der oder die Betroffene nicht doch auf einen der normalen Autositze gesetzt werden kann. Denn trotz aller Innovationen in der Rollstuhltechnik wie zum Beispiel dem sogenannten Kraftknoten sind „die sichersten Plätze nach wie vor die regulären Autositze“, weiß Patrick Muser auch aus eigener Erfahrung.

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